Die Auswirkungen des „Globalen Wandlungsprozesses“
auf sensitiv-medial veranlagte Menschen


©  von Ralf Manthey

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In vielen seriösen Schriften  und Weissagungen kann man nachlesen, dass die Erde und die Menschheit sich schon seit einiger Zeit  am Anfang einer  neuen evolutionären Epoche befindet. In der esoterischen Literatur wird diese Epoche auch oft das „Wassermannzeitalter“ oder das „Goldene Zeitalter“ genannt (ein Zeitalter soll ca. 2000 Jahre  und der Übergang ca. 300 Jahre dauern). Das Wassermannzeitalter hatte seine ersten sichtbaren Vorläufer in der Französischen Revolution und in deren angestrebten Zielen: Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit. Es folgten die europäischen Befreiungsbewegungen, mit den damit verbundenen gravierenden politischen, gesellschaftlichen und sozialen Umwälzungen und Reformen.
Der Kalender der hoch entwickelten Maya Kultur endet ca. 2020; dies ist gleichzeitig der Zeitpunkt, wo sich die Menschheit  genau auf der Schwelle zu dem neuen Zeitalter befinden soll. Der Übergang von einem alten zu eine neuen Zeitalter ist immer verbunden mit einem Paradigmenwechsel (neue Denk- Sicht- und Verhaltensweisen) und den dazugehörigen Transformationsprozessen (Wandlungsprozessen), die letztendlich zu einer tiefgreifende Wandlung des Menschen auf allen Ebenen (physisch, emotional, mental und geistig) führen sollen. Dieser Prozess verläuft natürlich nicht ohne Krisen und dem damit verbundenen Chaos, deren globale und individuelle Auswirkungen man jeden Tag in den Medien nachlesen kann. Zu diesem komplexen Thema könnte man noch viel schreiben, das ist aber nicht das eigentliche Anliegen dieses Textes (dafür fehlt mir auch die nötige Kompetenz und das Wissen; daher empfehle bei Interesse, die inzwischen existierende umfangreiche Literatur zu diesem Thema vertiefend zu lesen). In diesem Text möchte ich mich in erster Linie mit den speziellen  Auswirkungen des globalen Wandlungsprozesses auf sensitiv und medial veranlagte Menschen und dem konkreten Umgang damit befassen.
 

Die kollektive emotionale Flutwelle

Der globale Wandlungsprozess ist eine Art „Läuterungsprozess“, dem alle Menschen mehr oder weniger bewusst ausgesetzt sind. Das beinhaltet, dass alte (überholte) Denk- und Verhaltensmuster und die damit verbundenen Werte und Normen in Frage gestellt werden, weil sie nicht mehr in das Paradigma des neuen Zeitalters passen. Dieser langwierige schwierige Prozess löst bei vielen Menschen  (Ur-)Ängste, aber auch Leid, Trauer, Schmerz, Unsicherheit, Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit und Wut aus. Gleichzeitig werden bisher unterdrückte und unbewusste Gefühle aktiviert und gelangen ins Bewusstsein, um sie – im Idealfall - zu bearbeiten und zu heilen bzw. loszulassen. Gewohnte Reaktionsmuster und Abwehr- und Verdrängungsmechanismen, die bisher noch einigermaßen die Gefühle unter dem Deckel gehalten hatten, funktionieren immer weniger. Wenn dann die emotionalen Dämme brechen, fühlen sich viele Menschen ihren plötzlich an die Oberfläche kommenden Gefühlen hilflos ausgeliefert. Sie reagieren dann entweder mit Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit oder mit Aggressionen, und teilweise sogar mit Hass. Reifere, bewusstere Menschen, die gewohnt sind, sich zu reflektieren, nutzen i.d.R. diese Krisen als Chance zur Weiterentwicklung und Bewusstwerdung. Der größte Teil der Menschen aber, die nicht gewohnt sind, sich zu hinterfragen, halten sich krampfhaft an den alten Denk- und Verhaltensmustern fest und versuchen weiterhin  ihre „unliebsamen“ Emotionen zu verdrängen. Dies gelingt aber erfahrungsgemäß  langfristig nur mit mäßigem Erfolg, und früher oder später gelangen die verdrängten Emotionen durch den zunehmenden evolutionären inneren Druck –  oft auf noch destruktivere Weise - wieder ins Bewusstsein, dies geht nicht selten mit sozialen Konflikten und psychischen Störungen einher. 
Da es sich bei den Emotionen, die der globale Wandlungs- und Reinigungsprozess freisetzt, nicht nur um die Emotionen einiger weniger Menschen handelt, sondern um die geballten kollektiven Emotionen vieler Menschen auf dem ganzen Globus, wird der globale Gefühlskörper gerade in den letzten 10 – 20 Jahren zunehmend von verunreinigten Gefühlen regelrecht überflutet. Von dieser  globalen emotionalen Flutwelle (Tsunami) werden – je nach Empfänglichkeit – viele Menschen (in der Regel  unbewusst) beeinflusst. Besonders sehr sensitive und medial empfängliche Menschen spüren dies intensiver als nicht so sensitive Menschen. Da dieser  Personenkreis – wie alle anderen Menschen -  auch mit der Bewältigung und Reinigung der eigenen Denk- und Gefühlsmuster zu tun hat, fühlen sie sich durch die kollektiven Emotionen noch zusätzlich belastet. Die unterschiedlichen  negativen physischen und psychischen Folgen, die dann oft kurz- oder langfristig auftreten, sind erfahrungsgemäß:

- extreme Überempfindlichkeit, Nervosität, Gereiztheit

- Intensivierung der Gefühle, Gefühlschaos, starke Stimmungsschwankungen (zw. Euphorie und Niedergeschlagenheit)

- psychische Störungen bis hin zu psychotischen Zuständen

-  Wechsel von überdrehter Energie/ Vitalität und Erschöpfungsphasen

- abgespannter und schmerzender Solarplexus, Magenprobleme, neurologische Störungen

- mangelnde Erdung, das Gefühl die Bodenhaftung zu verlieren

- nicht kontrollierbare Trancezustände, Wattegefühle, das Gefühl neben sich zu stehen und fremdbestimmt zu sein

- Entfremdungsgefühle, Realitäts- und Identitätsverlust, besonders wenn man von Fremdenergien und Emotionen überflutet/ beeinflusst wurde

Dies ist eine unvollständige Aufzählung. In dem Text Informationen und Hintergründe zum Thema Sensitivität und Medialität“ (siehe  www.ralf-manthey.de) werden die negativen Symptome aber ausführlicher beschrieben.
Im nächsten Abschnitt findet man ein paar Hinweise, die erfahrungsgemäß gerade für sensitiv und medial veranlagte Menschen hilfreich sein können, mit der zunehmenden kollektiven emotionalen Beeinflussung/ Belastung umzugehen (natürlich sind diese Hinweise auch geeignet für weniger sensitive  Menschen).
 

Hinweise für den Umgang mit kollektiven emotionalen Einflüssen

- Kurzfristige Hilfe: wenn man den Eindruck hat, dass man gerade überflutet von fremden Emotionen und Energien (aber auch den eigenen Emotionen) wird und ein emotionaler  Aufruhr herrscht, sollte man – wenn es möglich ist - sich kurz zurückziehen an einen ruhigen  Platz (Wohnung, Natur etc.). Ein paar Mal bewusst Ein- und Ausatmen und seinen Körper, die Umgebung und dann den Boden unter den Füßen wahrnehmen. Dann die rechte Hand auf den Solarplexus legen (der Solarplexus liegt oberhalb des Bauches und ist das Einfallstor für die emotionalen Einflüsse). Damit kann  der Einfluss von außen gestoppt werden, vorausgesetzt, dass es sich nicht  um eigene Emotionen handelt. Gleichzeitig legt man  die linke Hand auf den Herzbereich, damit wird das Herzchakra aktiviert. Diese Vorgehensweise kann  i.d.R. für einer kurzfristige Beruhigung und Zentrierung führen. Eventuell kann man unterstützend die Sätze „Ich bin Frieden“, „Ich bin in Sicherheit“ oder eigene individuell angepasste Sätze laut sprechen. Anschließend kann man in Ruhe über weitere Schritte, wie Ursachen und Lösungen, nachdenken. 

- Klärung und Heilung der Emotionen / Gedanken: es ist gut, aktiv an der Bewusstwerdung eigener unterdrückter und  belasteter Gefühle (und den damit verbundenen negativen Denkmustern) und deren Klärung und Heilung arbeiten. Hierbei kann für sehr schwierige emotionale Belastungen (Kindheitsmuster, Traumata, starke Ängste etc.) hilfreich sein,  auch unterstützend therapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Verdrängte und unbearbeitete, belastete Gefühle und Gedanken gelangen über den Ätherkörper – über den die Menschen alle bewusst oder unbewusst mit einander verbunden sind – zu den Mitmenschen und können sie so negativ beeinflussen. Daher lohnt es sich, nicht nur für sein eigenes Wohl, sondern auch für das Wohl seiner nahen und entfernten Mitmenschen, seine ungeklärten Emotionen und Gedanken sich bewusst zu machen, sie zu reinigen bzw. zu heilen und sie auf positiv auszurichten. Nicht hilfreich ist allerdings, wenn man sich nun permanent  nur mit den eigenen Emotionen (Verletzungen, Belastungen) beschäftigt und so eine ungesunde Nabelchau und eine selbstbezogene narzisstische Überempfindlichkeit entwickelt. Hier sollte man auf Balance achten und einen gesunden Abstand zu seinen Gefühlen gewinnen.

- Sensitivität/ Medialität: sensitiv und medial veranlagte Menschen nehmen im Vergleich zu nicht sensitiv und medial veranlagten Menschen unbewusst oder bewusst im höheren Maße die emotionalen, mentalen und energetischen Einflüsse ihrer Umwelt und Mitmenschen auf. Auf Grund von Unwissenheit, mangelnder Erfahrung und fehlendem Unterscheidungsvermöhgen, führt es nicht selten dazu, dass sie dann die empfangenen negativen Einflüsse unkontrolliert  über den kollektiven Ätherkörper an ihre Umwelt und Mitmenschen weitergeben; und damit im Grunde genommen die globalen Zustände noch verschlimmern. Daher haben sensitiv und medial veranlagte Menschen  eine besonders hohe Verantwortung, sich regelmäßig zu überwachen, sich zu klären, zu reinigen und ethisch/ positiv auszurichten. Sie müssen sich bewusst machen, dass alles was sie fühlen und denken einen unmittelbaren Einfluss nicht nur auf ihre unmittelbare Umwelt und Mitmenschen, sondern auf den gesamten Planeten hat.

- Unterscheidungsvermögen: nicht wenige sensitive und medial veranlagte Menschen leiden unter negativen Gefühlen/ Energien, die nicht ihre eigenen sind. Sie haben diese Emotionen vorher oft unbewusst und unkontrolliert von ihren Mitmenschen - wie ein Schwamm - aufgenommen. Daher ist es  wichtig, dass man Unterscheidungsvermögen ausbildet. Z.B. indem man – wenn man gerade einen emotionalen Aufruhr bei sich feststellt – sich fragt: sind es meine oder fremde Emotionen/ Energien? Häufig hat man spontan eine deutliche Intuition / Eingebung, die Klarheit bringt. Oft reicht aber der gesunde Menschenverstand oder die ehrliche Rückmeldung eines guten Freundes/ Freundin,  um Klarheit zu gewinnen.
Aber auch, wenn man nicht sicher feststellen kann, ob es sich um Fremdbeeinflussung handelt, ist es grundsätzlich hilfreich, zur Ruhe zu kommen, sich auf seine Mitte/ Zentrum  zu besinnen und mit einem gesunden Abstand/ Distanz seine Emotionen zu betrachten.

- Nicht Identifikation: ein hilfreicher buddhistischer Ansatz ist, wenn man sich nicht mit den Gefühlen identifiziert und so einen gesunden Abstand zu seinen Gefühlen gewinnt; also den inneren nicht urteilenden Beobachter einnimmt. Ein unterstützendes Mantra könnte sein: „Ich habe meine Gefühle, aber ich bin sie nicht
Nicht  Identifikation darf man aber nicht mit der Abspaltung von Gefühlen verwechseln, weil dies letztendlich auch eine gefährliche Form der Verdrängung ist

- Erdung: wenn man von negativen Gefühlen überflutet wird, kann man schnell die Bodenhaftung bzw. Erdung verlieren. Daher  kann es hilfreich sein, wenn man sich immer wieder am Tag bewusst auf die physische Ebene konzentriert. Hier einige Tipps:

-  in die Natur gehen und sich vorstellen, wie die verunreinigten Gefühle und Energien durch die Füße in die Erde abfließen. Lange Spaziergänge gehören auch dazu oder der Besuch eines aufbauenden Kraftplatz

-  sich bewusst auf seinen Körper oder einzelne Körperteile konzentrieren

-  entspannt auf Gegenstände schauen und sie in allen Einzelheiten wahrnehmen

- Hausarbeit und Gartenarbeit verrichten

- Kreative Tätigkeit: Malen, Musizieren, Tanzen etc.

- Tätigkeiten ganz bewusst und achtsam ausführen
 

- Positivität und Frequenzwechsel: negative Gefühle (wie Hass, Wut, Kummer, Neid etc.) weisen eher eine niedrige Schwingung/ Qualität auf; und positive Gefühle (Liebe, Dankbarkeit, Freude, Zuversicht) weisen eine eher höhere Schwingung/ Qualität auf. Wenn man sich selbst  in einer niedrigen Schwingung/ Verfassung befindet (z.B. durch Erschöpfung, Krise, Streit, Ängste, Kummer), wird man natürlich eher in Resonanz mit negativen und herunter ziehenden Emotionen/ Energien gehen und  somit – entsprechend dem Resonanzgesetz -vermehrt noch mehr (kollektive) negative Emotionen anziehen und aufnehmen. Was nicht selten zu einer Abwärtsspirale bzw. Teufelskreis führt. Hier kann man entgegen arbeiten, indem man  bewusst seine Schwingung erhöht bzw. sich positiv ausrichtet. Hier ein paar Beispiele:

- etwas machen, was einen Freude bereitet

- positive Gedanken und Affirmationen wählen und sich darauf konzentrieren

- etwas Aufbauendes unternehmen

- sich auf das Gute im Leben konzentrieren (ohne das Schlechte nun ganz auszublenden und zu verdrängen)

- Dankbarkeit für das, was man hat, entwickeln

- anderen eine Freude bereiten, Gutes tun

- Gebete

Positivität zu erreichen, heißt natürlich nicht, dass man nun alle Konflikte und negativen Gefühle vermeidet und verdrängt und sich alles schön redet. Es geht vielmehr darum, sich durch die Konflikte nicht runterziehen zu lassen, sondern sie auf positive, respektvolle Weise zu lösen und dabei das Wohl aller Beteiligten im Blick zu haben. Übrigens, wenn man eine positive Qualität aufgebaut hat, wirkt sich dies auch positiv auf die Mitmenschen aus, weil die positiven Gefühle/ Energie über den kollektiven Emotionalkörper zu ihnen gelangen und gleichzeitig insgesamt ausgleichend wirken.

- Innerer Frieden und Zentrierung: um die eigene Schwingung/ Frequenz zu erhöhen und damit  weniger empfänglich für eigene und fremde unruhige  und negative Energien zu werden, ist es hilfreich, wenn man jeden Tag an dem inneren Frieden arbeitet. Z.B. indem man seinen Tag so strukturiert, dass man Zeiten hat, wo man zur Ruhe kommt und auf sich besinnt. Dafür muss man nicht lange meditieren, sondern es  reichen oft kurze Besinnungsphasen, die jeder nach seinen Vorlieben gestalten sollte. Tagsüber kann man  – besonders bei Stress und Unruhe – sich immer wieder bewusst auf sein Zentrum/ Herzchakra  konzentrieren und  zur Ruhe kommen.  Es kann unterstützend sein, wenn  man seine linke Hand auf sein Herz legt und bewusst sein Herzzentrum wahrnimmt. Gleichzeitig können die Mantren „Ich bin Frieden!“ und „Ich bin in Frieden mit mir und meiner Mitwelt“ unterstützend wirken. Gerade vor schwierigen Situationen sollte man sich zentrieren und auf den inneren Frieden ausrichten. I.d.R. verlaufen schwierige Situationen dann harmonischer.
Wenn man jeden Tag übt, in den inneren Frieden zu gehen, kann sich mit der Zeit eine Art „Friedensfeld“ aufbauen. Dies ist aber schwer, weil man sich schnell durch Krisen, Konflikte, negatives Denken und Unruhe immer wieder aus dem Frieden raus bringen lässt.

- Liebe, Verständnis und Mitgefühl: ähnlich wie beim inneren Frieden sollte man so oft es geht, sich zentrieren und auf sein Herzzentrum konzentrieren. Hierbei kann das Mantra: „Ich bin Liebe“ helfen. Außerdem wäre es hilfreich, wenn man jeden Tag versucht, mit sich selbst und seinen Mitmenschen achtsam und liebevoll umzugehen. In dieser herausfordernden Zeit ist diese Qualität besonders gefordert. Denn durch den eingangs erwähnten herausfordernden globalen Wandlungsprozess sind sehr viele Menschen psychisch stark belastet und in Aufruhr; oft haben sie das Gefühl, dass der Boden ihnen unter Füssen entgleitet. Manchmal reichen dann kleinste Anlässe und es entladen sich ihre aufgestauten Emotionen. Daher sollte man versuchen, nicht immer sofort zu reagieren und in einen Schlagabtausch zu gehen. Oft hilft es nach einer kleinen Pause der Beruhigung sein Gegenüber einmal zu fragen, wie es ihm geht und was eigentlich los ist. Grundsätzlich ist es hilfreich, seinen Mitmenschen erst einmal mit Verständnis und Mitgefühl zu begegnen. Bei vielen Menschen hilft es schon, wenn man ihnen einfach mal zuhört, ohne Ratschläge und Kommentare zu geben.
 

Das Copyright © für diesen Text hat:
Ralf Manthey
22880 Wedel
Email: ralf-manthey@online.de
Internet: www.ralf-manthey.de

 

 

 

 

 

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