Zitate/ Weisheiten

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Daher können wir alles andere von uns weisen:
Religionen, Weltanschauungen,
Ideologien, alle Weisheit und alles Wissen
dieser Welt, doch um 
Liebe und Mitgefühl kommen wir nicht herum.
Und das ist meine wahre Religion, mein schlichter Glaube.
Unter diesem Aspekt brauchen wir keinen Tempel
oder Kirchen, keine Moscheen oder Synagogen,
keine komplizierte Philosophie, keine Doktrin, kein Dogma.
 Unser Herz, unser Geist – das ist der Tempel.
Mitgefühl ist die Doktrin. Liebe zu anderen und der Respekt
vor ihrer Würde und ihren Rechten, gleichgültig,
wer oder was sie sind, das ist letztlich alles, was wir brauchen,
und wenn wir das in unseren Alltag praktizieren,
dann spielt es keine Rolle, ob wir gebildet oder ungebildet sind,
ob wir an Buddha oder an Gott glauben,
ob wir überhaupt einer Religion anhängen oder nicht
– solange wir Mitgefühl zeigen und  uns aus Verantwortungsgefühl
selbst beschränken, werden wir glücklich sein!

Dalai Lama, aus dem Buch:
„Das Buch der Menschlichkeit, eine neue Ethik für unsere Zeit“
 

"Glaubt nicht an irgendwelche Überlieferungen,
nur weil sie für lange Zeit
in vielen Ländern Gültigkeit besessen haben.
Glaubt nicht an etwas, nur weil
es viele dauernd wiederholen.
Akzeptiert nichts, nur weil es ein anderer gesagt hat,
weil es auf der Autorität eines Weisen beruht
oder weil es in einer heiligen Schrift geschrieben steht.

Glaubt nichts, nur weil es wahrscheinlich ist.
Glaubt nicht an Einbildungen und Visionen,
die ihr für gottgegeben haltet.
Glaubt nichts, nur weil die Autorität eines Lehrers
oder Priesters dahintersteht.

Glaubt an das, was ihr durch lange
eigene Prüfung als richtig erkannt habt,
was sich mit eurem Wohlergehen
und dem anderer vereinbaren lässt."

Gautama Buddha
 

Der gegenwärtige Augenblick ist das Fenster,
durch das Gott in das Haus meines Lebens schaut.
Die wichtigste Zeit ist der Augenblick.
Der wichtigste Mensch ist der, mit dem wir
gerade zu tun haben.
Das wichtigste Gefühl ist die Liebe,
mit der wir den Menschen begegnen.

Meister Eckhart
 

Der Himmel auf Erden ist überall,
wo ein Mensch von Liebe zu Gott,
zu seinen Mitmenschen und
zu sich selbst erfüllt ist.

Hildegard von Bingen (1098 – 1279)


Kindlich zu sein ist gut, aber kindisch zu sein, ist nicht gut.
Hingebungsvoll zu sein ist gut, aber erregbar zu sein, ist nicht gut.
Einen starken Willen zu haben, ist gut, aber eigensinnig zu sein, ist nicht gut.
An seinem Ideal festzuhalten, ist gut, aber intolerant zu sein ist nicht gut.
Mutig zu sein, ist gut, aber sich der Gefahr auszusetzen, ist nicht gut.
Aufrichtig zu sein, ist gut, aber die Fehler
eines anderen bloß zustellen (anzuprangern), ist nicht gut.
Sei mild, aber fest und entschlossen; sei sanft aber kühn;
sei tiefsinnig, aber freimütig; sei demütig, aber mutig;
sei einfach, aber würdig.


Swami Sivananda
 

Erfahrung ist der einzige Lehrmeister, den wir besitzen.
Wir können unser Leben lang reden und debattieren
und werden trotzdem kein aus der Wahrheit
gesprochenes Wort verstehen,
solange wir sie nicht an uns erfahren.

Swami Vivekânanda, (1863 - 1902),
 

Und wer Verstehen sucht,
versteht sich selbst noch nicht.
Wer Anerkennung braucht,
ist vom Erkenntnislicht noch weit.
Er muss noch viele Wege wandern,
und findet's nie,
denn in der Harmonie
hat jeder seinen Klang
und seine eigene Melodie
im Weltgesang.
Der Klang des andern,
und sei er noch so rein,
ist nicht der seine,
den muss er alleine,
aus seines Herzens tiefster Quelle heben,
den kann er nicht erlernen,
nur erleben.

Ephides
 

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
konnte ich erkennen,
dass emotionaler Schmerz und Leid
nur Warnung für mich sind,
gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich, das nennt man
“AUTHENTISCH SEIN”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden,
wie sehr es jemanden beschämt,
ihm meine Wünsche aufzuzwingen,
obwohl ich wusste, dass weder die Zeit reif,
noch der Mensch dazu bereit war,
auch wenn ich selbst dieser Mensch war.
Heute weiß ich, das nennt man
“SELBSTACHTUNG”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört
mich nach einem anderen Leben zu sehnen,
und konnte sehen, dass alles um mich herum
eine Aufforderung zum Wachsen war.
Heute weiß ich, das nennt man
“REIFE”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden,
dass ich immer und bei jeder Gelegenheit,
zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin
und dass alles, was geschieht, richtig ist
- von da konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich, das nennt sich
“SELBSTACHTUNG”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört,
mich meiner freien Zeit zu berauben
und ich habe aufgehört,
weiter grandiose Projekte
für die Zukunft zu entwerfen.
Heute mache ich nur das,
was mir Spaß und Freude bereitet,
was ich liebe und was mein Herz
zum Lachen bringt, auf meine eigene
Art und Weise und in meinem Tempo.
Heute weiß ich, das nennt man
“EHRLICHKEIT”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit
was nicht gesund für mich war,
von Speisen, Menschen, Dingen,
Situationen und von allem, das mich immer
wieder hinunterzog, weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich das
“GESUNDEN EGOISMUS”,
aber heute weiß ich, das ist “SELBSTLIEBE”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört,
immer recht haben zu wollen,
so habe ich mich weniger geirrt.
Heute habe ich erkannt,
das nennt man “EINFACH SEIN”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich mich geweigert,
weiter in der Vergangenheit zu leben
und mich um meine Zukunft zu sorgen,
jetzt lebe ich nur mehr in diesem Augenblick,
wo ALLES stattfindet.
So lebe ich heute jeden Tag und nenne es
“VOLLKOMMENHEIT”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
da erkannte ich,
dass mich mein Denken
armselig und krank machen kann,
als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,
bekam der Verstand einen wichtigen Partner,
diese Verbindung nenne ich heute
“"HERZENSWEISHEIT”.

Wir brauchen uns nicht weiter
vor Auseinandersetzungen,
Konflikten und Problemen
mit uns selbst und anderen fürchten,
denn sogar Sterne knallen
manchmal aufeinander
und es entstehen neue Welten.
Heute weiß ich,
DAS IST das Leben!

(Diese Zeilen schrieb Charlie Chaplin an
seinem 70. Geburtstag, am 16. April 1959)
 

Herr, mache mich zum Werkzeug deines Friedens.
Dass ich Liebe bringe, wo man sich hasst.
Dass ich Versöhnung bringe, wo man sich kränkt.
Dass ich Einigkeit bringe, wo Zwietracht ist.
Dass ich den Glauben bringe, wo Zweifel quält.
Dass ich die Wahrheit bringe, wo Irrtum herrscht.
Dass ich die Hoffnung bringe, wo Verzweiflung droht.
Dass ich die Freude bringe, wo Traurigkeit ist.
Dass ich das Licht bringe, wo Finsternis waltet.

Oh Meister, hilf mir,
dass ich nicht danach verlange
getröstet zu werden, sondern zu trösten,
verstanden zu werden, sondern zu verstehen,
geliebt zu werden, sondern zu lieben.

Denn wer gibt, der empfängt.
Wer verzeiht, dem wird verziehen.
Wer stirbt, der wird zum ewigen Leben geboren.

(Gebet von Hl. Franz von Assisi
Heiliger der römisch-katholischen Kirche (1182-1226))

 

Liebe

Ist das einzige, was wächst, wenn wir sie verschenken.
Pflicht ohne Liebe macht verdrießlich.
Verantwortung ohne Liebe macht rücksichtslos.
Gerechtigkeit ohne Liebe macht hart.
Wahrheit ohne Liebe macht kritiksüchtig.
Erziehung ohne Liebe macht widerspruchsvoll.
Klugheit ohne Liebe macht gerissen.
Freundlichkeit ohne Liebe macht heuchlerisch.
Ordnung ohne Liebe macht kleinlich.
Sachkenntnis ohne Liebe macht rechthaberisch.
Macht ohne Liebe macht gewalttätig.
Ehre ohne Liebe macht hochmütig.
Besitz ohne Liebe macht geizig.
Wirklich: Ohne die Liebe ist alles in der Welt verkehrt.
Erst die Liebe macht alles gut.

Pythagoras (582 – 497 v. Chr.
 

Achte auf Deine Gedanken,
denn sie werden Deine Worte.
Achte auf Deine Worte,
denn sie werden Deine Taten.
Achte auf Deine Taten,
denn sie werden Deine Gewohnheiten.
Achte auf Deine Gewohnheiten,
denn sie werden Dein Charakter.
Achte auf Deinen Charakter,
denn er wird Dein Schicksal!

Talmud
 

Gönne dir einen Augenblick der Ruhe und du begreifst,
wie närrisch du herumgehastet bist.
Lerne zu schweigen und du merkst,
dass du viel zu viel geredet hast.
Sei gütig und du siehst ein,
dass dein Urteil über andere allzu hart war.

Tschen Tschiju
 

 

 

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