Fragen und Antworten

IMG_6546

Inhaltsverzeichnis

Hohe Feinfühligkeit

Belästigungen durch Fremdenergien

Medialität und Sinnkrise ab 50

Kontakt zum verstorbenen Opa

Richtiger Umgang mit medialen Fähigkeiten

Gefährliche Energiearbeit

Nächtliche Übergriffe nach “Kartenlegung”

Stimmen hören und Medialität

Cannabis-Konsum reißt mediale Türen auf und löst Ängste aus


 

Hohe Feinfühligkeit

Lieber Herr Manthey,

vielleicht können Sie mir ein wenig helfen. Ich bin ein sehr feinfühliger Mensch. Schon als Kind spürte ich, wenn ein anderes Kind Außenseiter war und es tat mir dann leid und ich spürte die Trauer. Manchmal lief ich als Kind (ca. 9 jährig) von zu Hause weg in den Wald. Weiss nicht warum, ich war manchmal einfach grundlos traurig und wollte irgendwie weg. Vielleicht wollte ich auch die Aufmerksamkeit meiner Familie, indem ich weg rannte.
Auch in vielen anderen Bereichen spüre ich Trauer, Angst oder Einsamkeit. Ich merke sofort, wenn ich jemandem auf den Wecker gehe oder wenn jemand nett tut, aber gar nicht so nett ist. Da die meisten Menschen nett tun aber nicht wirklich nett sind, fürchte ich mich zunehmend vor solchen Leuten und nehme Abstand. Es ist, als würden sie mein Herz erfassen und darin herumstochern. So war das auch mit meinem Freund. Um so schlimmer war es da, weil ich ihn sehr geliebt habe und mein Herz so gesehen komplett frei lag und man einfach drauf einhauen konnte. Die Liebe hat mich blind gemacht und ich vertraute meinen eigenen Signalen nicht. Wenn ich mich verliebe, habe ich immer Angst, mein Herz zu öffnen, weil ich mich selbst dann irgendwie verliere und in eine Art emotionale Abhängigkeit in Bezug auf meinen Partner gerate. Ich weiss nicht, wie ich mich schützen kann, ohne gleich eine Einsiedlerin zu werden. Ich brauche sozialen Kontakt, aber solcher, der mir gut tut. Wissen Sie vielleicht, wie ich das kontrollieren kann? Oftmals versuche ich mir selber zu sagen: "Was du da wahrnimmst ist in Ordnung. Es hat nichts mit dir zu tun und es kann dir auch nichts passieren". Dabei fällt es mir dennoch sehr schwer, nicht traurig zu werden oder Angst oder sogar Panik zu empfinden. Ausserdem frage ich mich dann, in was für einer Welt ich eigentlich lebe, dass ich ständig so viele negative Gefühle und Boshaftigkeit anderer Menschen wahrnehme. Das zehrt an meinem Vertrauen ins Leben und in die Welt. Ich bin jetzt 28 und hatte als 24-26 jährige Frau schon eine 2 jährige, erfolgreiche Psychotherapie hinter mir, wegen Panikattacken und Angstzuständen. Jetzt kommt irgendwie alles wieder hoch (hauptsächlich die Angst vor erotischen Themen und Sexualität, eben weil mein ehemaliger Freund so eine egoistische Art hat und mich als feinfühlige, sensible Frau nicht ernst genommen hat) und ich möchte nicht den Rest meines Lebens immer wieder mit meiner sensiblen Seite auf so schmerzhafte Weise konfrontiert werden. Wie lege ich mir einen Schutzmantel zu, ohne dabei andere Menschen ausgliedern zu müssen? Wie lerne ich, mir selbst zu vertrauen? Wie bringe ich meine Ängste dazu, mich nicht aufzufressen?

 

Antwort von Ralf Manthey

Guten Tag,

Ihrem Schreiben kann ich ersehen, dass Sie eindeutig sehr sensitiv veranlagt sind. Zunächst einmal möchte ich Sie beruhigen, Sie haben es mit den typischen Schwierigkeiten zu tun, mit denen sich viele sensitiv Veranlagte mehr oder weniger tagtäglich herumschlagen müssen – dies kann ich aus eigener Erfahrung und den Beobachtungen anderer bestätigen. In Ihrer Anfrage habe ich sehr viele Fragestellungen gefunden; die alle zu beantworten würde den Rahmen einer Emailberatung sprengen, daher habe ich mich für die – aus meiner Sicht - wesentlichen Punkte konzentriert:

1. Kontrolle der Sensitivität, Schutz und Grenzen

Sie fragen, wie Sie sich schützen können, ohne soziale Kontakte zu vermeiden oder sogar zur Einsiedlerin zu werden. Hier gibt es keine Standardrezepte oder –techniken, die mit einem Schlag die Probleme lösen, weil dieses Thema sehr komplex ist. Hierbei für sich die richtige Mischung zw. Kontakt und gesunder Distanz zu finden ist oft ein langwieriger Prozess. Sie müssen praktisch für sich selbst herausfinden, wann Sie einen gesunden Rückzug brauchen, um die vielen Eindrücke und Einflüsse zu verarbeiten - und wann und wie lange Sie soziale Kontakte haben können und wollen. Dass Sie dabei darauf achten, dass Sie sich besonders privat mit Menschen umgeben, die Ihnen gut tun, halte ich für richtig. Erfahrungsgemäß lässt es sich aber nicht vermeiden – gerade in der Berufswelt und in der Öffentlichkeit – dass man Menschen begegnet, mit denen man Konflikte hat oder die negative Empfindungen auslösen oder sogar Angst machen (wie Sie es schreiben). Auch wenn Sie dies als sensitive Frau besonders belastend empfinden, sollten Sie trotzdem diesen Konflikten und Auseinandersetzungen nicht ausweichen, weil Sie dies sonst immer mehr schwächen und langfristig lebensuntauglich machen kann. Konflikte gehören zum Leben dazu und sind eine gute Möglichkeit, sich zu behaupten und Profil zu entwickeln und etwas über sich selbst zu lernen.
Wenn aber die sensitiven Eindrücke zu stark für Sie sein sollten, habe ich einen praktischen Tipp: halten Sie mit der rechten Hand Ihren Solarplexus zu, denn er ist das Einfallstor für die psychischen Einflüsse. Experimentieren Sie damit. Dies hilft aber nur, wenn die negativen Einflüsse von außen kommen und nicht bei eigenem emotionalen Aufruhr.
Versuchen Sie außerdem die (negativen) Gefühle und Einflüsse mehr mit Abstand zu betrachten, einfach neutraler wahrzunehmen; ohne darunter zu leiden oder es persönlich zu nehmen. Identifizieren Sie sich nicht so sehr mit diesen Gefühlen und Einflüssen, bleiben Sie der Beobachter. Diese Herangehensweise wenden Sie ja teilweise schon an. Wenden Sie dies noch entschiedener an. Es gibt ja inzwischen viele Anbieter und Kurse, wo man dies lernen kann. Schutz hat auch viel mit Grenzen setzen zu tun. Oft sind sehr sensitive Menschen zu offen für Ihre Mitmenschen und Umwelt ohne klares eigenes Profil und lassen sich schnell vom Gegenüber beeinflussen und dominieren, bis hin zum Identitätsverlust und Abhängigkeit. Wenn dies bei Ihnen der Fall ist, sollten Sie lernen, auch Nein zu sagen und dem Gegenüber mitzuteilen, was Sie stört. Dazu ist es erforderlich, dass man sich selbst wertschätzt und ernst nimmt. Auch sollten Sie wissen, was Sie wollen und was Sie nicht wollen, sprich eine eigene Meinung haben (fragen Sie sich dabei immer: will ich das wirklich? Seien Sie hier ganz ehrlich mit sich). Man muss sich ja nicht schroff abgrenzen, sondern man kann dies ja freundlich aber bestimmt tun. Mit einer klaren Grenzsetzung dienen Sie auch Ihren Mitmenschen, denn wenn man keine Grenzen zieht, weiß der andere nicht woran er ist. Krass gesehen, unterstützt man sogar, wenn man keine Grenzen setzt, das negative Verhalten seiner Mitmenschen. Gerade Frauen lassen aggressive Männer oft zu lange gewähren, ohne Grenzen zu ziehen. Ziehen Sie auch innerlich Grenzen gegenüber Ihren negativen Gedanken und Gefühlen. Dazu gehört auch, dass man lernt zu unterscheiden, ob es sich um eigene Gedanken und Gefühle oder nur um von außen aufgenommene Gedanken und Gefühle handelt. Um in dieser Welt zu bestehen, braucht man nicht nur ein gutes Herz und Einfühlungsvermögen, sondern auch ein gewisses Maß an gesundem Egoismus und Selbstbehauptung. Leben Sie ein Leben, welches Sie sich wünschen und lassen sich von anderen nicht manipulieren oder dominieren. Warten Sie nicht darauf, dass andere sich so verhalten, wie Sie es erwarten. Statt dessen versuchen Sie Ihre Mitmenschen gerade mit Ihren Schwächen und negativen Aspekten zu lieben. Das geht natürlich nur, wenn Sie sich auch selbst mit Ihren Schwächen annehmen und lieben.
- Wenn man sich ethisch verhält, indem man andere nicht durch Worte oder Taten schadet und ihnen Gutes tut, verschafft man sich langfristig auch einen Schutz vor negativen Einflüssen. Denn, dass was man gibt bekommt man zurück bzw. man erntet, was man sät!
- Gehen Sie oft in die Natur und betätigen sich körperlich (z.B. Sport), sorgen Sie für Ruhephasen, ernähren Sie sich gesund, das wird Sie erden und die Abwehrkraft Ihres Körpers stärken.

2. Positive Ausrichtung
Sie schreiben, dass Sie als feinfühliger Mensch sehr genau mitbekommen, wenn Ihnen jemand etwas vorspielt und werden ständig mit negativen Gefühlen und Boshaftigkeiten konfrontiert, so dass Ihr Vertrauen ins Leben und die Welt dadurch angeschlagen ist. Meines Erachtens haben Sie aber einen zu einseitigen Blickwinkel auf die Welt und Ihre Mitmenschen. Wenn man seine Aufmerksamkeit zu sehr auf die negativen Aspekte richtet, verstärkt man diese sogar noch. Als sensitiver Mensch ist dies noch besonders gefährlich, da man dies viel intensiver wahrnimmt und dann sich in der Negativität verlieren kann. Dabei besteht die Welt und die Menschen genau aus zwei gleichen negativen und positiven Anteilen/ Polen, das „Yin und Yang Zeichen“ (ein Kreis mit einer dunklen und hellen Hälfte) macht dies sehr anschaulich. Jeder Mensch, auch wenn er sich noch so negativ verhält, hat also auch einen guten Anteil in sich, manchmal muss man nur genauer hinsehen, um ihn zu entdecken. Für Sie kann es hilfreich sein, wenn Sie ihr Augenmerk mehr auf die hellen und positiven Seiten des Lebens lenken, ohne dabei aber die negativen Seiten zu ignorieren oder Unrecht einfach hinzunehmen. Es geht nur um eine Balance zw. beiden Polen. Um eine neue positivere Haltung einzuüben hat mir z.B. geholfen, dass ich jeden Abend in einem Tagebuch notiert habe, was mir positiv tagsüber aufgefallen ist und was mir Freude gemacht hat (dabei geht es oft um kleine Begebenheiten, wie z.B. ein Kinderlächeln). Wenn ich mich über einen Mitmenschen sehr geärgert habe oder einen Konflikt hatte, habe ich als Ausgleich versucht einen guten Aspekt/Eigenschaft bei ihm zu finden.
Durch die Konfrontation mit der dunklen Seite, kann man aber erst seine hellen und guten Seiten deutlicher entfalten. Gehen Sie gut mit sich um. Machen Sie jeden Tag etwas, was Ihnen Freude macht. Haben Sie Ihre Schattenseiten zwar im Blick, lenken Sie aber Ihre Aufmerksamkeit mehr auf Ihre guten Eigenschaften. Setzen Sie Ihre guten Eigenschaften und Talente zum Wohle Ihrer Mitmenschen ein. Tun Sie Gutes (z.B. Ehrenamt), aber ohne in einem Helfersyndrom zu verfallen oder sich ausnutzen zu lassen. Wirken Sie mit an einer gerechteren, friedlicheren und liebevolleren Welt, indem Sie so leben und verhalten, wie Sie sich Sie sich die Welt wünschen. Finden Sie heraus, was Ihnen am meisten Freude bereitet und was Sie erfüllt und setzen Sie es in die Tat um.

Bitten Sie Ihre Seele und Gott (falls Sie an ihn glauben) um Führung und die richtigen Erkenntnisse!

zurück nach oben
 

Belästigungen und Fremdenergien

Guten Tag,

ich bin durch Zufall auf Ihre Internetseite geraten und hoffe nun sehr, dass Sie mir helfen können.
Seit mindestens 15 Jahren werde ich in meinen Schlaf von etwas überfallen, ich bekomme dann keine Luft mehr, will mich bewegen, aber es geht nicht. Dann versuche ich zu schreien, aber das geht auch nicht. Erst wenn ich anfange zu beten, was mir in dieser Situation aber sehr schwer fällt, lässt es irgendwann von mir ab.
Es kommt jetzt wieder öfter in der Woche, deswegen fühle ich mich depressiv und krank. Ich studiere zurzeit und es passiert, dass ich in einer Vorlesung plötzlich alles verschwommen sehe, sehr müde bin und nichts von dem Vorgetragenen in meinem Kopf behalte. Das gleiche passiert mir auch beim Lernen und in der Klausur. Es scheint so, als ob mich irgend etwas vom Lernen abhalten will. Ich sollte vielleicht auch noch erwähnen, dass ich ein Medium bin und die andere (jenseitige) Seite wahrnehme, wenn ich es zulasse. Ich leide unter mehreren chronischen Krankheiten, wie Sarkoidose und Rheuma, aber ich ernähre mich jedoch sehr gesund und mache Yoga. Allen Menschen, die mir großes Leid angetan haben (davon gibt es leider sehr viele), habe ich verziehen, und ich fühle keine Rachegedanken. Aber trotzdem werde ich nachts überfallen. Ich weiß nun nicht mehr weiter, aber vielleicht können sie mir weiter helfen…

Mit freundlichen Grüßen


Antwort von Ralf Manthey

Sehr geehrte…..,

bevor ich auf Ihre Anfrage näher eingehe, möchte ich vorausschicken, dass eine Emailberatung natürlich nur begrenzt Hilfe leisten und i.d.R. nur erste allgemeine Hinweise (Fingerzeige, Anregungen) zur Selbsthilfe geben kann.

Es scheint so, dass die medialen Angriffe auf Sie echt und keine Hirngespinste sind, soweit ich dies jedenfalls aus der Entfernung beurteilen kann. Scheinbar wollen diese Kräfte Sie von bestimmten positiven Schritten, wie z.B. Ihrem Studium, abhalten. Die genauen Gründe dafür, kenne ich aber nicht. Aus Erfahrung weiß ich aber, dass es viele Ursachen geben kann: nicht selten haben mediale Menschen Ihre Fähigkeiten falsch oder missbräuchlich angewendet oder es ist eine karmische Altlast aus vergangenen Leben, in denen man diese Kräfte missbraucht hat. Manchmal, soll man einfach an einem wesentlichen (spirituellen) Fortschritt gehindert werden. Erfahrungsgemäß spielt für die Lösung dieser Problematik die Ursache aber eher eine untergeordnete Rolle. Wie ich eingangs bereits erwähnte, müsste ich nun für die erforderlichen Lösungsschritte eigentlich ein persönliches tiefergehendes Beratungsgespräche mit Ihnen führen, daher fallen meine folgenden Hinweise allgemeiner aus:

1. Zunächst einmal stelle ich positiv fest, dass Sie sich schon sehr bemüht haben, Ihre Situation zu verbessern (z.B. dass Sie Ihren Mitmenschen verziehen haben). Daher möchte ich Sie darin bestärken, trotz bestehender Widerstände, beharrlich Ihre positiven Bemühungen fortzusetzen. Vielleicht hilft es Ihnen zu wissen, dass zurzeit viele medial veranlagte Menschen ähnliches durchmachen und es gehört zu einem Evolutions- und Reinigungsprozess, um sich z.B. von karmischen Altlasten zu lösen.

2. Eine positive Ausrichtung
als Gegengewicht zu den düsteren Zuständen und Gedanken ist jetzt wichtig. Überprüfen Sie Ihre Gedanken. Was denken Sie so tagsüber über sich und Ihre Mitmenschen. Vielleicht auch die wichtigsten (negativen) Kernsätze aufschreiben, damit sie Ihnen bewusster werden. Anschließend sollten Sie an der positiven Umwandlung arbeiten (wenn Sie dies nicht schon lange tun). Hiermit ist nicht ein naives undifferenziertes „Positives Denken“ gemeint, auch soll man natürlich nicht die Augen für die eigenen Probleme und die der Mitwelt verschließen. Aber es wichtig, dass man seinen Fokus auf die positiven Seiten und Ereignisse des täglichen Lebens wendet; und sich bemüht, auch in negativen Ereignissen das Gute zu sehen (z.B. den Lerneffekt). Bedenken Sie das energetische Gesetz: „Worauf man seine Aufmerksamkeit lenkt, wird stärker!“. Identifizieren Sie sich nicht mit destruktiven und herabziehenden Gedanken. Ob es sich bei diesen Gedanken nun um ihre eigenen Gedanken oder Fremdbeeinflussungen handelt, spielt dabei keine Rolle. Schreiben Sie Ihre Erkenntnisse und Beobachtungen diesbezüglich in ein Tagebuch, so können Sie nach einiger Zeit einen Überblick über Ihre Entwicklung bekommen. Unternehmen Sie alles, was die Herzensqualität fördert

3. Verantwortung für die medialen Fähigkeiten übernehmen. Ein medialer Mensch ist eine Art „Kanal“ für emotionale und mentale Energien und Einflüsse, die er aufnimmt und wieder an seine Mitwelt abgibt. Viele mediale Menschen haben aber noch nicht die Kontrolle über Ihre medialen Fähigkeiten erlangt, oder sie nehmen sie nicht ernst genug und sind oft zu wenig über die Risiken aufgeklärt. Sie können so leicht zu dem Spielball von destruktiven Kräften werden. Ein grenzenloser und negativer medialer Mensch kann so – oft aber unbewusst – eine Gefahr für sich und seine Umwelt werden.
Daher hat der mediale Mensch eine besondere Verantwortung dafür, was er aufnimmt und weitergibt. Aus diesem Grunde wird ja auf dem spirituellen Weg so viel Wert auf Selbstkontrolle gelegt, um nicht in die Fallstricke medialer Beeinflussungen zu geraten..

4. Sorgen Sie dafür, dass Ihr Handeln und Denken ethisch ausgerichtet wird. D.h., dass Sie Ihre Fähigkeiten nur zum Wohl Ihrer Mitmenschen einsetzen. Probleme, die auf Grund von unethischen Handeln auftreten, werden oft unterschätzt. In meiner Praxis kann ich aber sehen, dass besonders selbstsüchtiges Handeln die Hauptursache für viele Schwierigkeiten von medialen Menschen ist.
Falls Sie esoterische Techniken anwenden, sollten Sie diese auch auf deren Wirkung hin überprüfen. Sollte die Wirkung langfristig für Sie und Ihre Mitmenschen nicht gut sein, würde ich davon lassen.

5. Es hat sich gezeigt, dass selbstloser Dienst an seinen Mitmenschen, negative Symptome, Angriffe und Fremdbesetzung vermindert. Wenn man anderen hilft, wird einem auch geholfen, z.B. durch Schutz und Linderung von negativen Symptomen. Dienst hilft auch neg. karmische Ursachen aufzulösen. Dies wissen Sie sicherlich alles selbst, ich wollte Sie nur noch einmal daran erinnern. Vielleicht – wenn Sie es nicht schon machen – fangen Sie mit einem kleinen Ehrenamt an.

6. Natürlich ist auch Erdung sehr wichtig. Dies kann man z.B. durch körperliche Tätigkeiten (z.B. Sport) und viel Aufenthalt in der Natur erreichen.

7. Wenn Sie trotz aller Bemühungen mal nicht weiter kommen, bitten Sie auch Gott um Hilfe. Dieser Vorschlag wird häufig unterschätzt. Bedenken Sie auch, dass nur das passieren kann, was Gott zulässt, und wenn es auch noch so schwierig ist. Denn gerade die schwierigen Phasen haben uns – oft im Rückblick betrachtet – die meisten Fortschritte gebracht.

Ich wünsche Ihnen viel Kraft und Erfolg!

Mit freundlichen Grüßen
Ralf Manthey

zurück nach oben
 

Medialität und Sinnkrise ab 50

Sehr geehrter Herr Manthey,

ich bin medial sehr begabt und schon so auf die Welt gekommen. Jetzt bin ich 51 Jahre alt und seit ein paar Jahren in der schlimmsten Krise meines Lebens. Die Krise wurde durch das Wachkoma und den Tod meiner Mutter (und verschiedener anderer Ereignisse) ausgelöst.
Mein Leben war nie sehr einfach oder bequem, aber früher hatte ich genug Kraft, Zuversicht, Mut und Vertrauen in Gott. Jetzt sieht das allerdings ganz anders aus. Es fehlen mir der Antrieb und das Selbstvertrauen, um die nächsten Schritte zu gehen. Ich fühle mich hilflos und Minderwertigkeitsgefühle machen mir das Leben schwer. Es ist mir bewusst, dass es jetzt für mich Zeit wäre, bestimmte Konsequenzen bezüglich meines spirituellen Lebens zu ziehen und dies zu akzeptieren. Und genau das erscheint mir gerade unmöglich. Ich fühle mich innerlich zerrissen. In mir tobt ein Kampf. Hinzu kommt der Zweifel an der Berechtigung und der Richtigkeit meiner Medialität. Es gab in den letzten Jahren manchmal Visionen, die mich in eine tiefe Sinnkrise geführt haben. Ich bin ein Mensch mit guten und schlechten Seiten und genau das scheint mir in einem unlösbaren Konflikt mit meiner Medialität zu stehen. Es gab für mich manchmal in Meditationen oder bei Ritualen Begegnungen mit Gott, die mich unendlich glücklich gemacht haben. Andererseits fürchte ich mich davor, mich wirklich dazu zu bekennen weil ich mich so unendlich einsam fühle. Ich wollte immer so sein wie alle anderen Menschen auch: ohne diese Begabung. Denn ich konnte zwar früher manchen Menschen damit helfen, blieb aber immer ausgeschlossen. Manche Menschen waren nicht gerade sehr freundlich im Umgang mit mir. Im Moment weiß ich einfach nicht weiter…..

Mit freundlichen Grüßen


Antwort von Ralf Manthey

Sehr geehrte….,

meines Erachtens haben Sie selbst Ihre Situation schon gut erkannt und eigentlich auch schon die notwendigen Konsequenzen genannt. Sie schrieben: „Es ist mir bewusst, dass es jetzt für mich Zeit wäre, bestimmte Konsequenzen bezüglich meines spirituellen Lebens zu ziehen und dies zu akzeptieren.“ Dieser Aussage kann ich eigentlich nur beipflichten. So möchte ich Ihnen an dieser Stelle ein paar hilfreiche Anregungen mit auf den Weg geben:

1. Das Alter um die 50 ist aus geistiger Sicht sehr geeignet, um die Spiritualität zu vertiefen, da der Sog des materiellen Lebens allmählich nachlässt und die Seele einen größeren Einfluss haben könnte, insofern man dies zulässt. Somit können Sie Ihre Krise als die Einleitung für einen neuen positiven Lebensabschnitt – also als eine Art Neuanfang – sehen, der viele fruchtbare und wachstumsfördernde Möglichkeiten beinhaltet.
Ihre erwähnten Unsicherheiten und Ängste gehören zu diesem Prozess dazu; sie sollten sich aber von diesen Zweifeln nicht zu sehr lähmen lassen, sondern stattdessen jetzt darauf konzentrieren, wie Sie Ihr Leben aktiv und positiv gestalten können.
Schreiben Sie auf, wie Ihr zukünftiges Leben aussehen soll. Was sind Ihre wirklichen Herzenswünsche? Dabei sollten Sie als Maßstab nehmen, was Ihnen wirklich tiefe Freude bereitet. Was können Sie zum Wohl Ihrer Mitmenschen und der Erde beitragen? Dann sollten Sie sich einen realistischen Plan ausarbeiten, wie Sie diese Ziele schrittweise umsetzen.

2. Dass Sie Ihre Medialität kritisch hinterfragen, finde ich gut und richtig. Denn natürlich hat sie erwiesener Maßen Ihre Schattenseiten. Aber Ihre „Begegnungen mit Gott“ scheinen mir positive Erlebnisse zu sein, auf die Sie bauen können. Und wenn Sie Ihre medialen Fähigkeiten nur zum Wohl Ihrer Mitmenschen einsetzen (was Sie ja auch schon gemacht haben) und sie immer überwachen, können Sie mögliche Gefahren minimieren. Also, sollten Sie ruhig zu Ihren medialen Fähigkeiten stehen - dass alles auch eine Schattenseite hat, eben auch die Medialität, ist vollkommen normal.

3. Achten Sie darauf, dass Sie – gerade in schwierigeren Zeiten - nicht den Blick für die positiven Seiten des Lebens verlieren, somit möchte ich Ihnen abschließend noch eine kleine Übung mit auf dem Weg geben. Notieren Sie jeden Abend mindestens 10 positive Dinge, die Sie am Tag erlebt haben (z.B. das Lächeln eines Kindes, das schöne Wetter, aber auch einfach der Tatbestand, dass Sie eine Wohnung und Essen haben). Ein guter spiritueller Lehrer hat einmal den Rat gegeben: Lebe Freude, tue Gutes, liebe das Leben!

Mehr kann ich Ihnen auf diesem Wege leider nicht sagen. Aber ich hoffe, dass Ihnen die eine oder andere Anregung weiterhelfen kann.

Mit freundlichen Grüßen
R. Manthey


zurück nach oben
 

Kontakt zum verstorbenen Opa

Lieber Herr Manthey,

ich war immer schon ein eher schwieriges Kind, das Probleme in der Schule hatte, weil ich mich nur schwer einfügen und Autoritäten unterordnen konnte. Ich war mir oft selbst genug, da ich zu häufig von anderen enttäuscht worden war. Also zog ich mich zurück und sprach mit meinem verstorbenen Opa. Dann starb unser viel geliebter Hund und ich war todtraurig und wandte mich verzweifelt und zornig an meinen Opa. Irgendwann passierte es, dass ich seine Energie über meinen Körper wahrnehmen konnte. Das war das schönste Gefühl und ich wusste tatsächlich, dass ich nicht ganz allein war. Seither "verbinde" ich mich oft mit ihm.
Dazu kommt, dass ich schon immer sehr intensiv geträumt habe, aber in letzter Zeit hatte ich Träume, die sich wiederholten und die später von der Thematik genauso eintrafen. Ich hatte zuvor die Träume meiner Mutter erzählt, die mich Gott sei Dank in allem immer unterstützt hat, und sie sagte, ich solle es einfach als Geschenk annehmen und keine Angst haben.
Z.B träumte ich von einer Verstorbenen, die mir ihren Namen sagte. Über ihren Sohn bekam ich dann tatsächlich genau ihren Namen heraus. Warum habe ich das aber geträumt? Warum sollte ich das erfahren?
Oder ich träumte 2x, dass mein Patenonkel Krebs hatte und im Sterben lag. Ich erzählte es meinem Vater und der bat meinen Onkel einen Onkologen aufzusuchen. Es wurde Darmkrebs diagnostiziert und es konnte glücklicherweise rechtzeitig entfernt werden.
Manchmal sehe und spüre ich auch Dinge und ich weiß einfach mit großer Bestimmtheit, dass mich mein Bauchgefühl nicht täuscht, kann es aber nicht erklären. Ich spreche nur mit meiner Mutter darüber, aber es macht mir manchmal mein Leben schwer, da ich Entscheidungen aus dem Gefühl heraus treffe, was für die Umstehenden nicht nachvollziehbar ist.
Ich habe ein Studium in Modejournalismus abgeschlossen und nach eineinhalb Jahren verschiedenster Praktika festgestellt, dass diese oberflächliche Branche nichts für mich ist. Meine Eltern waren natürlich nicht glücklich darüber, da ich auch keinen blassen Schimmer hatte, was ich machen wollte.
Im Januar dann beschloss ich eine Intensivausbildung als Wellnesspractitioner zu machen, mir macht diese Arbeit wirklich Spaß, aber so ganz befriedigt bin ich dennoch nicht. Ich möchte endlich zu meiner Berufung finden, doch ich kann nicht klar erkennen welche das sein könnte.

Vielleicht können Sie mir ein wenig helfen, alles besser zu verstehen……

Herzliche Grüße…


Antwort von Ralf Manthey

Sehr geehrte….

Ihren Schilderungen entnehme ich, dass Sie eindeutig ein medial veranlagter Mensch sind und dies wahrscheinlich schon als Erbe in dieses Leben mitbringen. Vieles, was Sie schildern, kenne ich gut aus eigenem Erleben und auch aus den Schilderungen anderer medial veranlagter Personen. So möchte ich Ihnen sagen, dass Sie damit NICHT allein stehen. Gerade, wenn Sie sich mal wieder besonders allein mit Ihrer medialen Veranlagung fühlen, dann hilft es, dass Sie sich an die vielen anderen Menschen erinnern, denen es ähnlich geht.

Allerdings haben mir meine jahrelangen Erfahrungen gezeigt, dass diese medialen Fähigkeiten auch Ihre Schattenseiten haben. Besonders, wenn man es mit der jenseitigen Ebene zu tun hat, die leider oft mit der spirituellen Ebene verwechselt wird. Dass Sie sich damals in Ihrer Verzweiflung an Ihren verstorbenen Opa gewandt haben, kann ich gut verstehen. Und so, wie es aussieht, ist dies ohne Störungen verlaufen. Aber ich habe auch erlebt, dass es bei anderen medial veranlagten Menschen bei der Kontaktaufnahme mit Verstorbenen zu negativen medialen Verstrickungen und Manipulationen kam. Auch ist man durch den Kontakt mit Verstorbenen mit der rückwärtsgewandten Seite verbunden und dies kann Verlust von Lebensenergien bedeuten und gerade bei jungen Menschen das Leben auf der diesseitigen Ebene erschweren. Mein Vorschlag ist daher, dass Sie Ihren Großvater loslassen und ihn nicht mehr eigenmächtig kontakten sollten, sondern stattdessen in ähnlichen Notsituationen – nachdem Sie sich natürlich vorher an Ihre lebenden Angehörigen gewendet haben - lieber Ihr Höheres Selbst und Gott anrufen sollten, weil dies der sichere Weg ist.

Die positive Seite Ihrer Medialität kommt durch Ihre vorausschauenden Träume zum tragen, indem Sie z.B. Ihrem Patenonkel helfen konnten. Allerdings können diese medialen Informationen auch manipuliert werden, besonders wenn man ihnen blind vertraut. Deswegen sollte man mit diesem medialen Wissen, was Sie durch Träume oder auf anderem Wege bekommen, immer sehr achtsam und verantwortlich umgehen – und wenden Sie Ihren gesunden Menschverstand an. Solange Sie Ihre medialen Fähigkeiten zum Wohl Ihrer Mitmenschen einsetzen, werden Sie auch einen gewissen Schutz haben. Was Sie aber nicht davon befreit, durch gewisse Erfahrungen Unterscheidungsvermögen zu erwerben. Grundsätzlich ist aber mein Eindruck, dass Ihre mediale Entwicklung positiv verläuft.

Dass Ihre Arbeit Sie nicht wirklich befriedigt, kann ich gut verstehen. Ihre Unzufriedenheit rührt aber wahrscheinlich von daher, dass Sie Ihre eigentlichen "inneren" Qualitäten (dass, was Ihre Seele ausmacht), ihre wahren Talente, noch nicht optimal einbringen können. So sollten Sie einen Weg finden, dass Sie Ihre Qualitäten in diese Arbeit einbringen können. Manchmal reicht es ja schon, wenn man seine Qualitäten indirekt einbringt, z.B. Liebe und Frieden einfach ausstrahlt. Aber es besteht ja auch die Möglichkeit, dass Sie sich neben der Arbeit entsprechend Ihrer Herzenswünsche sich etwas aufbauen; besonders, wenn Sie weiterhin - trotz aller Bemühungen - in Ihrer jetzigen Stelle unzufrieden bleiben. Mehr kann ich dazu leider nicht sagen, weil ich ungern etwas über die Vision eines anderen Menschen sage, denn die soll sich ja aus sich selbst heraus entwickeln und dies dauert ein ganzes Leben lang. Dies bedeutet oft auch, dass man vieles erst einmal ausprobieren muss. Folgen Sie hier auch Ihren Impulsen und den Chancen, die sich plötzlich auf dem Weg auftun. Dabei sollte immer Freude der Wegweiser sein.

So, leider kann ich auf diesem Wege nicht mehr sagen und hoffe aber, dass Sie einige hilfreiche Anregungen erhalten haben?

Mit freundlichen Grüßen
Ralf Manthey

zurück nach oben


Richtiger Umgang mit medialen Fähigkeiten

Hallo,

ich spüre meine Umwelt permanent auf körperliche und psychische Weise. Sei es den Autofahrer hinter mir, der es eilig hat, oder die Nachbarn unter mir, die aggressiv und wütend auf die Herausforderungen des Lebens reagieren, oder der Mann, der tiefe Trauer mich sich herumschleppt. Ich bekomme dieses Emotionen mit und habe teilweise dann sogar die körperlichen Probleme, die mit diesen emotionalen Ausprägungen einhergehen (also Trauer = Atemprobleme usw).

Ich frage mich allerding, ob das in dem Maße "richtig" ist, da ich somit bei jedem Menschen seine energetische Struktur fühle (und mich das teilweise sehr unangenehm beeinflußt s.o.). Die eigentliche Tatsache des Merkens an sich mag noch nicht problematisch sein, aber ich habe ab einer gewissen Stärke dieser Ausprägung doch das Problem der Abgrenzung - sonst hätte ich ja die Atemprobleme nicht selbst, sondern würde nur einmal kurz merken, dass der andere sie hat.
Mir ist als tauche ich sozusagen in das Energiefeld eines anderen (oder eines Gegenstandes) ein und werde vollständig von dieser Energie umgeben, so dass ich im schlimmsten Fall mich selbst nicht mehr spüre. Dann wird die Haut taub und ich schmecke nichts und habe keinen Durst - obwohl ich vorher dachte, dass ich unbedingt etwas trinken muss.
Ich nehme also sehr stark die Energien von aussen an, obwohl es in mir selbst keineswegs so ist, da ich ein friedliches, ausgeglichenes und ruhiges Leben anstrebe.
Ich selbst habe zwar keine Gewaltphantasien, aber ich spüre, dass die Menschen aggressiv oder ängstlich auf mich reagieren, obwohl mein Inneres ja ihnen offen und freundlich gesonnen ist.
Sie haben geschrieben, dass gewisse Dinge Löcher in die Aura reißen können. Ich habe teilweise das Gefühl, dass meine Aura permanent durchlöchert - ja geradezu perforiert - ist, und es sich als Konsequenz daraus ergibt, dass mein energetischer Schutz nicht mehr ausreicht, um die äußeren Eindrücke fernzuhalten.
Ich habe mal irgendwo gelesen, dass so etwas vielleicht auch karmische Ursachen haben kann. Was könnte das sein und wie ist das zu verstehen?
Ist es weiterhin auch möglich, dass dies anderen Menschen geschieht - also ganz bewusst als Schwächung oder als Möglichkeit des Absaugens von Energie? Oder sogar durch okkulte Praktiken, um Menschen zu binden oder zu missbrauchen? Und meine abschließende Frage lautet, wie kann man sich davor schützen?

Mit besten Dank für Ihre Mühe und ihre Hilfe verbleibe ich mit
freundlichen Grüßen


Antwort von Ralf Manthey

Hallo,

In Ihrem Fall haben Sie - meines Erachtens - sich selbst schon sehr treffend eingeschätzt. Da Ihre Symptome mir sehr bekannt sind, kann ich in dieser Hinsicht meine Erfahrungen und Maßnahmen zur ersten Hilfe beschreiben. Aber über die karmischen Hintergründe kann ich nichts sagen.

Bestandsaufnahme: So wie Sie sich beschreiben, sind Sie eindeutig medial veranlagt mit all den typischen Eigenschaften. Auch scheinen Sie dazu noch sehr empathisch ausgerichtet zu sein. Aber leider ist auch deutlich, dass Sie diese Medialität auf sehr gefährliche Weise ausleben. Sie scheinen ja schon regelrecht mit den Menschen Ihrer Umwelt zu verschmelzen. Wahrscheinlich können Sie gar nicht mehr Ihre Gefühle von den Gefühlen Ihrer Mitmenschen unterscheiden. Dass Sie dann Ihre Haut und die Funktionen des Körpers nicht mehr spüren, finde ich sehr bedenklich; dies weist darauf hin, dass Sie zu stark Fremdenergien aufgenommen haben und nicht mehr Herr in Ihrem eigenen Körper und Leben sind.

Ihre Symptome weisen auf energetischer Ebene darauf hin, dass Ihr Solarplexus (der mediale Hauptkanal) offen wie ein "Scheunentür" ist und unkontrolliert alle – eben auch die destruktiven - Einflüsse Ihrer Umwelt einströmen. Natürlich ist es eine logische Konsequenz, dass Ihre "Aura" dann wie durchlöchert ist. Ob die Menschen nun auf Ihre eigenen unbewussten aggressiven Energien reagieren oder ob Sie sich diese nur medial eingefangen haben, kann ich nicht beurteilen - wahrscheinlich eine Mischung aus beiden. Dies sollten Sie selber ergründen.

Aber Sie sollten jetzt unbedingt gegen die oben beschriebenen negativen medialen Zustände etwas tun, denn sonst kann es langfristig zu psychischen und physischen Störungen kommen.

Ihre Zustände kenne ich aus meinem eigenem Leben sehr gut und möchte Ihnen ein paar Hinweise geben, wie Sie diese negative Medialität eindämmen können:

1. Sie sollten bewusst eine Entscheidung treffen, dass Sie Ihre negativen medialen Zustände verändern wollen. Gestehen Sie sich ein, dass die Medialität, wie Sie sie bisher praktizierten, nur Schwierigkeiten gebracht hat. Bei mir musste der Leidensdruck erst sehr groß sein, bevor ich etwas verändert habe, denn ich sah die Medialität lange als etwas Besonderes an. Es ist wie bei einer Sucht, man muss sich eingestehen, dass Sie schädlich ist und dann bewusst dagegen etwas tun. Damit meine ich aber nicht, dass eine gesunde Sensitivität, also Feinfühligkeit, an sich etwas Negatives ist, denn Mitgefühl – so sagen es ja schon die Buddhisten – ist ein erstrebenswertes Ziel. Nur darf es nicht zu einer distanzlosen Verschmelzung mit der Umwelt und damit langfristig zur Auflösung der eigenen Identität führen.

2. Stellen Sie unbedingt erst einmal (für mindestens 3 Monate) jegliche Meditationstechniken ein!! Nun weiß ich nicht, was Sie in dieser Hinsicht praktizieren, aber es besteht die Gefahr bei Ihnen, dass langes Meditieren Ihre Zustände nur verschlimmert, indem dadurch z.B. Trancezustände gefördert werden.

3. Physische Stabilität: Bei Ihrer Verschmelzungstendenz mit der Umwelt besteht die Gefahr, dass Sie die körperliche Basis verlieren. Deswegen ist es wichtig, dass Sie jetzt bewusst Ihre physische Basis (Erdung) zurück erobern und stabilisieren:

- gehen Sie z.B. oft in der Natur spazieren und nehmen alles um Sie herum bewusst wahr. Auch Sport und körperliche Aktivitäten können sehr hilfreich sein.

- konzentrieren Sie sich bewusst auf Ihren Körper, nehmen Sie ihn als eine abgegrenzte und stabile Einheit wahr.

- die Wohnung ist der Spiegel des Körpers. Wenn die Wohnung unordentlich ist, weist es auf den Zustand Ihres Körpers hin. So kann man den Körper stabilisieren, indem man sein Umfeld in Ordnung bringt. Regelmäßige Pflege der Wohnung und eine liebevoll gestaltete Einrichtung ist wichtig. Dies kann sich dann wiederum positiv auf innere Zustände auswirken.

4. Stabiles Lebensfundament: Immer wieder erlebe bei empathischen und medialen Menschen, dass sie ihr normales Leben vernachlässigen, weil sie es zu profan finden oder lieber in Phantasien oder irgendwelchen (medialen) Dimensionen “herumschwirren”. Die Folge ist oft eine chaotische und undisziplinierte Lebensführung. Man gibt sich zu sehr seinen spontanen Lebensgefühlen und Launen hin und lässt sich wie ein kleines Boot ohne Steuermann auf dem offenen Meer durch die Wellen hin und her treiben. Dies ist aber gerade für mediale Menschen nicht förderlich.
Deswegen ist es wichtig, dass Sie sich ein stabiles Lebensfundament aufbauen. D.h., dass Sie klare Ziele haben sollte, was Sie in diesem Leben erreichen wollen. Beruflich, spirituell und privat und dies dann Schritt für Schritt umsetzen. Man sollte wissen, was man will und was man nicht will. Wenn man es nicht weiß, sollte man daran gehen, es herauszufinden. Aber dabei auf seine eigenen Herzenswünsche hören und sich nicht von den Meinungen anderer ablenken lassen. Mir hat dabei geholfen, dass ich über lange Zeit täglich meine Ziele formuliert habe, bis sie klarer wurden. Die Ziele sollten aber realistisch und nicht abgehoben sein. Dies bekommt man aber nur durch Ausprobieren heraus.
Wichtig ist auch, dass die Lebensexistenz durch eine geregelte Arbeit gesichert ist. Überhaupt ist ein geregeltes Leben sehr wichtig. Nicht umsonst legen gerade die Klöster so großen Wert auf ein strukturiertes und diszipliniertes Leben.

5. Abgrenzung und Unterscheidungsvermögen entwickeln: Sie haben schon richtig erkannt, dass eine mangelnde Abgrenzung bei Ihnen vorliegt. Dies ist typisch für empathische Menschen. Deswegen sollten Sie dies jetzt bewusst angehen, indem Sie Unterscheidungsvermögen ausbilden. Sie sollten sich nicht mit den Gefühlen identifizieren, aber Sie auch nicht einfach verdrängen. Sondern, wenn Gefühle auftauchen, sie wahrnehmen, aber sich nicht mit ihnen identifizieren. Sie sollten sich fragen: Sind es Ihre Gefühle oder gehören Sie Ihren Mitmenschen? Dann sollten Sie als nächsten Schritt schauen, sind es aufbauende oder destruktive Gefühle; dabei ist es egal, ob es Ihre oder fremde sind. Häufig finden Sie eine Mischung aus Gefühlen und Gedanken vor. Sie sollten sich dann bewusst von negativen Gedanken und Emotionen abgrenzen und aufbauende, positive Gedanken dagegen setzen. Bedenken Sie: Man erntet, was man sät!

6. Persönlichkeit und Profil entwickeln: Gerade mediale und empathische Menschen haben oft mehr das Leben ihrer Mitmenschen als ihr eigenes gelebt. Die Folge ist häufig, dass sie dann irgendwann nicht mehr wissen, wer sie selbst sind, was immer wieder zu Identitätskrisen führt. Um dieser Tendenz entgegen zu wirken, sollten Sie unbedingt an einer eigenen Identität und Persönlichkeit arbeiten. Dazu gehört, dass man eine eigene Meinung entwickelt und diese Meinung auch zum Ausdruck bringt. Denken Sie darüber nach, was Ihnen wichtig ist und bringen Sie dies sichtbar zum Ausdruck.

7. Ethik: Ganz besonders wichtig ist, dass Sie sich auf spirituelle Werte und ethische Grundlagen ausrichten. Gerade mediale Menschen neigen dazu unbewusst oder bewusst (z.B. durch Hellsichtigkeit oder Telepathie) über die Grenzen Ihrer Mitmenschen zu gehen, weil sie ja so „grenzenlos“ sind.

Nun habe ich in groben Zügen schon ein ganzes Programm skizziert. Sie sollten schauen, wo Sie sich wiederfinden und die entsprechenden Hinweise ausprobieren. Aber seien Sie sich bewusst, dass diese Hinweise nicht die praktische Begleitung eines erfahrenen Beraters oder Lehrers ersetzen. Ich hatte das Glück, so einen Lehrer zu haben. So sollten Sie sich auch einen guten Berater oder Lehrer suchen, wenn Sie nicht schon einen haben.

Somit hoffe ich, dass doch der eine oder andere Hinweis Ihnen weiterhilft und wünsche Ihnen für Ihr Leben viel Kraft, Klarheit und Freude.

Mit freundlichen Grüßen
Ralf Manthey

zurück nach oben


Gefährliche Energiearbeit

Hallo,

ich beschäftige mich schon seit geraumer Zeit mit Esoterik und Spiritualität und praktiziere seit ca. zwei Monaten die Übungen von Samuel Sagan, und nebenbei auch noch das Fingeryoga von Gertrud Hirschi. Ich habe zwar auch schon die beschriebenen Erfahrungen gemacht, allerdings frag ich mich, ob ich Nebenwirkungen dabei riskiere, wenn ich Energiearbeit in Eigenregie führe. Bei Meldungen von Nervenschäden, Angst und Panikattacken überdenke ich die ganze Sache lieber noch einmal. Es würde mich freuen, wenn ihr mir einen Rat diesbezüglich geben könntet.


Antwort von Ralf Manthey:

Sehr geehrter ...,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Bevor ich aber näher auf Ihre Anfrage eingehe, möchte ich Sie darauf hinweisen, dass eine Emailberatung natürlich nur begrenzt Hilfe leisten kann.
Die von Ihnen genannten Techniken und Übungen sind mir nicht bekannt, auch weiß ich nicht, was Sie für konkrete Erfahrungen gemacht haben. Aber ich kann Ihnen Hinweise geben, die mögliche Risiken und Nebenwirkungen in Zukunft eher ausschließen könnten:

- Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Energiearbeit ohne Anleitung gefährlich sein kann; es sei denn, es handelt sich um Übungen, die lediglich der Entspannung dienen. So rate ich von der Energiearbeit in "Eigenregie" dringend ab. Sie sollten deswegen - besonders wenn Sie wenig Erfahrung haben - einen erfahrenen und verantwortungsbewussten Lehrer aufsuchen, der Sie über die Risiken & Nebenwirkungen aufklärt.

- Ganz besonders rate ich Ihnen davon ab, mit der Kundalinienergie zu experimentieren, indem Sie irgendwelche Übungen anwenden, die diese Kundalinienergie gezielt anregen könnte. Dies ist, wie Sie ja auf dieser Seite nachlesen konnten, sehr gefährlich.
Solche energetischen Prozesse werden in der Regel von der spirituellen Ebene der geistigen Führung eines Menschen gelenkt und der Mensch sollte sich hierbei NICHT einmischen.

- Reine und selbstlose Motive sind entscheidend. Sie sollten sich fragen, warum Sie überhaupt gewisse Übungen machen. Verfolgen Sie eher egoistische Motive, wie z.B. Zunahme von persönlicher Macht, Erlangung von magischen Fähigkeiten, schnelle Erleuchtung, oder wollen Sie wirklich ernsthaft Ihr spirituelles Wachstum fördern und Ihre Talente zum Guten für Ihre Mitmenschen einsetzen?

Mit freundlichen Grüßen
Ralf Manthey


zurück nach oben


Nächtliche Übergriffe nach “Karten legen”


Guten Tag,

ich bin 27 J. alt und habe schon seit ca. 6 Jahren mit nächtlichen Übergriffen zu kämpfen. Zu diesem Zeitpunkt als es anfing hatte ich leichte Depressionen, und war mit 2 kleinen Kindern (ca. 6 und 18 mon.) überfordert, (nicht lange nach dem Tod meiner Oma) und die Ehe lief ganz schief. Um zu erfahren wie lange meine Krise noch anhält rief ich regelmäßig verschiedene Kartenleger an und legte mir aus Neugier auch selbst Crowley-Karten (Tarotkarten). Beim rum experimentieren mit den Karten bekam ich plötzlich starke Angst- und Unruhezustände, Übelkeit, Benommenheit, Herzrasen und sah oft die Karte "Der Tod" ganz groß vor Augen. Kurz darauf ging es dann los, nachts hielt mich eine Energie fest und ich konnte mich weder bewegen noch schreien. Bis heute geht das so und ich habe jede Nacht Angst ins Bett zu gehen, denn manchmal werde ich nur einmal kurz festgehalten, ein anderes Mal länger und bis zu 5 mal die Nacht unter anderem bin ich oft schon hoch gehoben worden, an den Beinen gezerrt, ins Gesicht geschlagen worden oder höre ein Geräusch am Ohr während des Festhaltens. Und wenn ich vor Wut in Gedanken das "Ding" anfluche, strömt eine höllische Angst durch mich hindurch, ich habe gemerkt das "ES" meine Gedanken hören kann. Oft kommen Alpträume hinzu und der nächtliche Horror geht schon sooo lange.... Mittlerweile passiert das auch tagsüber, wenn ich mich mal schlafen lege. Ich bin auch deswegen umgezogen vor fast 3 Jahren, aber geändert hat sich nichts. Ich selbst habe keine Energie mehr und bin völlig verzweifelt. Ich bitte Sie um Hilfe bzw. eine Antwort.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Ralf Manthey

Guten Tag,

aus den Einzelheiten, die Sie mir schildern, ergibt sich für mich folgender Tatbestand. Die schlimmen Symptome, unter denen Sie seit 6 Jahren leiden, sind eindeutig eine Folge der besagten Kartenlegungen, dies haben Sie ja im Grunde genommen schon selbst erkannt, und meine Aufgabe ist jetzt nur noch, Ihnen die Hintergründe näher zu erläutert.

Diagnose/ Hintergrund:
Mit großer Wahrscheinlichkeit sind Sie medial veranlagt, denn sonst hätten Sie nicht so extrem und so unmittelbar psychisch auf diese Aktivitäten reagiert. Wenn man nun Kartenleger befragt oder selbst Karten legt, um etwas über seine Zukunft zu erfahren, missbraucht man allerdings die medialen Kräfte für persönliche Zwecke und reißt damit „astrale Türen“ auf. Durch diese Türen kommen dann natürlich auch Kräfte (Fremdeinflüsse und Besetzer), die man nicht unbedingt anziehen will. Diese Kräfte rauben einem auch die vitalen Kräfte, deswegen sind Sie auch so erschöpft. Bitte verstehen Sie mich richtig, ich weiß, dass Sie es nicht böse gemeint haben und sicherlich nur in einer verzweifelten Situation Hilfe gesucht haben, aber trotzdem sprechen die schlimmen Folgen ja für sich. In meiner Praxis sind in den letzten Jahren zahlreiche „unschuldige“ Menschen aufgelaufen, die auf Grund esoterischer Praktiken ähnliche Schwierigkeiten hatten, aber oft die Hintergründe einfach nicht kannten. Dabei ist es egal, ob man einen Wahrsager oder die Karten befragt, oder andere esoterische Techniken verwendet hat.
In Ihrem Fall vermute ich auch noch, dass sich bei Ihnen durch die Experimente alte (negative) karmische Verbindungen aktiviert haben, sozusagen ein altes (mediales) Erbe.

Lösungsvorschläge
Nun möchte ich ein paar Hinweise geben, wie Sie Ihre Situation verbessern könnten:

1. Wenden Sie KEINE esoterischen Techniken mehr an, wie z.B. das Kartenlegen oder andere ähnliche Methoden. Auch unbedingt KEINE Flüche ausstoßen oder in den Kampf mit diesen Kräften gehen, damit verschlimmern Sie diese Zustände nur.
Vertrauen Sie lieber auf Ihre eigene Intuition und stärken Sie diese. Auch sollten Sie jegliches noch so kleines Warnzeichen oder negatives Symptom ernst nehmen. Die negativen Symptome nach dem Kartenexperimenten waren ja eindeutige Wanrhhinweise.
Wenn man in Schwierigkeiten steckt, wie z.B. die von Ihnen erwähnte Ehekrise, sollten man sich ganz normale professionelle Hilfe holen, wie z.B. therapeutische oder seelsorgerische Unterstützung. Widerstehen Sie der Versuchung, mit medialen und magischen Praktiken den Weg abkürzen oder sich persönliche Vorteile verschaffen zu wollen, der Preis ist erfahrungsgemäß oft sehr hoch, wie es der Ihrige Fall ja deutlich belegt..

2. Richten Sie Ihr Leben grundsätzlich auf ethische Werte aus, dies ist dann ein natürlicher Schutz.

3. Bitten Sie Gott und Ihr Höheres Selbst auch um Hilfe (bitte aber keine anderen Wesen anrufen!). Gestehen Sie gegenüber sich und Gott Ihren Fehler ein und zeigen durch Ihr Handeln, dass Sie jetzt einen anderen positiven Weg gehen wollen. Reflektieren Sie noch einmal die vergangenen Ereignisse, damit Sie daraus lernen können.
Tun Sie Ihren Mitmenschen Gutes und schauen auf die positiven Dinge des Lebens.

4. Studieren Sie auch die anderen Texte auf dieser Homepage, damit Sie die Hintergründe besser verstehen.

Die hier genannten Hinweise sind als erste Hilfe zur Selbsthilfe gedacht, sie können aber keine intensive fachliche Beratung ersetzen. Bedenken Sie bitte auch, wenn Sie jetzt schon lange Jahre mit diesen Fremdeinflüssen zu tun hatten, dass dies nicht von heute auf morgen aufhört. Aber mit Beharrlichkeit und dem Willen, wirklich sein Leben positiv zu gestalten, können Sie dies auflösen.
Dafür wünsche ich Ihnen jedenfalls viel Kraft und Unterstützung!

Mit freundlichen Grüßen
Ralf Manthey


zurück nach oben
 

Stimmen hören und Medialität

Ich höre seit sechzehn Jahren Stimmen, das ist quasi seit der Pubertät. Ich war kurz anfangs deswegen in der Psychotherapie, aber ich habe keinen Sinn darin gesehen, meine Stimmen psychologisch durchleuchten zu lassen. Oft höre ich meistens eher Unbedeutendes und unterhalte mich bisweilen mit ihnen. Aber in letzter Zeit bin ich arg durcheinander, denn ich muss irgendwie Dinge verarbeiten, die von meiner Außenwelt natürlich als Unsinn angesehen werden. Und ich habe ziemliche Not, mich mit jemanden kurz auszutauschen, der mir nicht nur auf Zufall verweist.
Also ich kann u.a. extrem negative Energien wahrnehmen, aber leider schlecht einordnen. Ich bin eines Morgens aufgewacht und hörte eine Stimme, die richtig aggressiv war und meinte er würde losgehen, jemanden umbringen. Ich bin vorsichtshalber im Bett liegen geblieben. Nach einer Stunde schaffte ich mich von der Angststarre zu lösen und machte das Radio an, dort wurde gesagt, dass es einen Amoklauf an einer Schule gab. Ein anderes Mal fühlte ich mich mitten in der Nacht bedroht und habe mich auch eingesperrt. Die Stimme war sehr aufdringlich und erzählte mir von einer geplanten Verwaltigung. Den Vorfall konnte ich 2 Tage später in der Zeitung nachlesen. Ich habe auch alltäglichere Vorkommnisse (Hören, was jemand mir sagen will), die sind aber nicht so eindringlich.
Kennen Sie noch andere Fälle, in denen Stimmen hören und Medialität zusammen auftreten ?

Antwort von Ralf Manthey

Guten Tag,

Stimmen hören (insofern es sich nicht um das Hören der eigenen Gedanken handelt) ist immer ein Hinweis auf eine vorhandene Medialität. Und genau wie bei Ihnen, macht sich eine mediale Veranlagung erfahrungsgemäß oft erst in der Pubertät verstärkt bemerkbar. Meine Beratung ist in erster Linie auf eine gesunde Entwicklung der medialen Fähigkeiten hin ausgerichtet, und dabei steht die spirituelle Ausrichtung dieser Veranlagung im Vordergrund. Das „Stimmen hören“ sehe ich in diesem Zusammenhang eher als eine (unerwünschte) Begleiterscheinung, die erfahrungsgemäß mit vielen Gefahren verbunden ist und oft mit psychischen Störungen einher geht. Entsprechend dem Entwicklungsstand und der mangelnden Erfahrung kann man sich sehr schnell im „medialen Morast“ der Beeinflussungen und Täuschungen verirren, was z.T. sogar lebensgefährlich ausgeht (viele Fälle aus meiner Beratungspraxis belegen dies sehr eindringlich). Wie es scheint, stecken Sie zur Zeit in so einem „Morast“.

Ihre Schilderungen mit den „negativen Stimmen und Energien“ erfüllen mich daher mit großer Sorge, besonders deswegen, weil sie - wie es scheint - mit „echten“ Straftaten verbunden sind. Die vertiefte Behandlung Ihrer Thematik sprengt aber den Rahmen einer schriftlichen Beratung. Dafür wäre eine (persönliche) Sitzung unbedingt erforderlich, damit ich mir ein genaueres Bild von Ihnen und Ihrer Situation machen kann – und dann auch erst einschätzen kann, ob ich Ihnen überhaupt helfen kann (oder ob ich sie z.B. an einen Psychiater verweisen muss). Daher kann ich Ihnen hier nur ein paar erste Hinweise zur Selbsthilfe geben:

1. Es geht jetzt darum, dass Sie aktiv werden und sich von diesen negativen Einflüssen entschieden abgrenzen – vorausgesetzt, Sie wollen dies überhaupt. Erfahrungsgemäß, besonders wenn man psychisch instabil ist, kann eine vorübergehende Einnahme von Psychopharmaka die negativen medialen Kontakte (bzw. Stimmen) eindämmen (hier spreche ich aus eigener Erfahrung), damit Sie den nötigen Raum haben, dies Thema gezielt zu bearbeiten. Daher empfehle ich Ihnen, doch einen guten Psychiater Ihrer Wahl aufzusuchen – besonders, wenn sich die Zustände noch mehr verschlimmern.

2. Es gibt eine interessante Webseite, die sich ausschließlich und fundiert mit dem Thema "Stimmen hören" beschäftigt, hier der Link: www.stimmenhoeren.de

Mit freundlichen Grüßen
Ralf Manthey

zurück nach

 

Cannabis-Konsum reißt mediale Türen auf und löst Ängste aus

Hallo Herr Manthey,

ich befinde mich in einer Notsituation, ich bin medial veranlagt und hatte vor 2 Wochen ein schreckliches Erlebnis direkt nach dem Konsum von Cannabis gehabt, was in mir eine Angst ausgelöst hat, die sich immer weiter zuspitzt und ich sie nicht gehen lassen kann. Ich bekomme die Angst einfach nicht weg.
Mit 18 Jahren öffnete sich bei mir auch nach Cannabis Konsum mein 3. Auge. Ich habe Kontakt zu verschiedenen Bewusstheiten, höheren Wesen, Meistern und kann Channeln. Danach bin ich auch über lange Zeit durch die Hölle gegangen und bin letztendlich in der Psychiatrie gelandet, mit der Diagnose “Paranoide Schizophrenie”.

Wenn sie mir helfen könnten, wäre ich ihnen sehr dankbar..

Viele Grüße.....

 

Antwort von Ralf Manthey

Hallo……,

bevor ich aber näher auf Ihre Anfrage eingehe, möchte ich Sie darauf hinweisen, dass eine Emailberatung keine vertiefte persönliche Beratung ersetzen kann und auch kein Ersatz für den Besuch beim Arzt oder Psychiater ist!
Ob Sie wirklich dauerhaft mit “höheren Wesen und Meistern” Kontakt hatten, wage ich zu bezweifeln. Aus Erfahrung weiß ich aber, dass in dieser Hinsicht sich schon viele Menschen falsch oder zu hoch eingeschätzt haben. Und nach dem „Höhenflug“ kommt dann i.d.R. der Fall! Aber ich bin kein Fachmann für Spiritualität und Bewusstseinszustände, sondern der Schwerpunkt meiner Arbeit liegt in erster Linie auf dem medialen und sensitiven Bereich.

Aus meiner Sicht ist ein Hauptgrund für Ihre derzeitigen anhaltenden Ängste Ihr Drogen bzw. Ihr Marihuana-Konsum! Ich weiß nicht wie lange Sie schon Drogen zu sich nehmen und in welcher Intensität (Sie schrieben ja, dass Sie schon mit 18 Jahren Cannabis geraucht haben, aber ich weiß ja nicht wie alt Sie jetzt sind). Aus vielen Erfahrungsberichten weiß ich, dass man sich auch mit dem angeblich so harmlosen „Cannabis“ niedere mediale (astrale) Türen für negative Kräfte und Besetzungen öffnet. Dies kann schon bei einem einzigen Drogenerlebnis passieren oder langsam schleichend über einen längeren Zeitraum, wenn man regelmäßig Drogen konsumiert. Aus spiritueller Sicht ist für eine gesunde geistige Entwicklung der regelmäßige Konsum von Cannabis sehr gefährlich und kann diesen Weg nicht nur blockieren, sondern dauerhaft verhindern, weil spezielle Drüsen (z.B. die Zirbeldrüse) und das feine ätherische Gewebe des Ätherkörpers unwiderruflich geschädigt werden können.
Normalerweise wird die Öffnung des 3. Auges durch das Höhere Selbst gesteuert. Es kann sich aber durch Missbrauch durchaus vorzeitig öffnen, was nicht selten auf Grund von unkontrollierter Überflutung von medialen Eindrücken zu psychischen Störungen führt. Aber ob sich bei Ihnen überhaupt das 3. Auge geöffnet hat, wage ich zu bezweifeln; ich kann dies aber  nicht aus der Entfernung beurteilen (dies müsste ein erfahrener spiritueller Lehrer beurteilen). Es könnte sich bei Ihnen auch einfach nur mediale Kanäle geöffnet haben?

Nun zu Ihrer Kernfrage: Was können Sie konkret tun, um Ihre derzeitigen Ängste in den Griff zu bekommen?

1. Zunächst sollten Sie, wenn Ihre Ängste dauerhaft anhalten, einen Arzt oder Psychiater aufsuchen! Manchmal kann sogar, um akute Ängste einzudämmen, vorübergehend Psychopharmaka helfen.
Wenn Sie aber dauerhaft Ihre derzeitigen Ängste wirklich ernsthaft in den Griff bekommen wollen und Ihre physische, mentale und geistige  Gesundheit nicht geschädigt werden soll, empfehle ich Ihnen dringend den Drogenkonsum zu beenden!!!  Wenn Sie schon sehr abhängig sind, holen Sie sich professionelle  Hilfe. Sagen Sie sich langfristig von den Drogen, der Drogenszene los. Sie müssen sich entscheiden, welchen Weg Sie  gehen wollen, den linken oder “rechten” Weg! Wenn Sie den Drogenkonsum fortsetzen, entscheiden Sie sich für den “linken” Weg und die negativen Zustände (wie z.B. die Ängste) werden sicherlich noch zunehmen.

2. Lassen Sie auch für mindestens 3 Monate die Hände weg von medialen und esoterischen Techniken, wie Hellsehen, Hellhören etc.

3. Erden Sie sich, durch Sport, Aufenthalt in der Natur etc.

4. Falls Sie keine Arbeit haben, suchen Sie sich einen normalen Job, vielleicht erst einmal einen kleinen Job!

5. Suchen Sie sich ein Hobby, was Ihnen Freude macht.

6. Sollten Sie nach einiger Zeit Ihren spirituellen Weg fortsetzen, ist ganz wichtig, dass Sie sich ethisch ausrichten, z.B. die 10 Gebote und Tugenden leben. Dazu gehört auch, dass man keine anderen Menschen medial ausspioniert oder seine mediale Veranlagung für egoistische Zwecke benutzt.

6a. Dienst an den Mitmenschen ist wichtig. Vielleicht suchen Sie sich ein Ehrenamt (z.B. beim NABU oder einer Lebensmittel-Tafel)

7. Lesen Sie viel über die Hintergründe und Unterschiede von Medialität und Spiritualität, hier gilt es für Sie  noch besser zu unterscheiden. Hinterfragen Sie alles kritisch. Auf meiner Webseite finden Sie auch ein paar Hinweise.

8. Vielleicht suchen Sie sich einen guten seriösen spirituellen Lehrer.

9. Bitten Sie Gott und Ihr Höheres Selbst um Führung. Rufen Sie aber keine anderen Wesen an, weil Sie sonst schnell in die Irre geführt werden könnten.

Nehmen Sie meine Hinweise wirklich ernst, das ist mein dringender Rat an Sie! Ich wünsche Ihnen eine gute göttliche Führung und die richtige Unterstützung auf Ihrem Weg!

Mit freundlichen Grüßen
Ralf Manthey 

 

zurück nach oben

 

 

 

Sonnen Logo Neu klein

Sensitivität und Medialität

Informationen zu den Chancen und Risiken

a_Logo_Strich